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Kurse, Workshops, Seminare

Stockkampf 2019 - Wintertraining ab 11. Januar

2018 geht – 2019 kommt – Stockkampftraining am Freitagabend bleibt

Kurstermine: 11.1. / 18.1. / 25.1. / 1.2. / 8.2. / 15.2. / 22.2. 2019 freitags, jeweils von 18.10 – 19.10 Uhr
Kurskosten: CHF 250.-/ Stöcke werden zur Verfügung gestellt

Kurstermine: 11.1. / 25.1. / 8.2. / 22.2.2019 freitags, jeweils von 17.00 – 18.00 Uhr
Kurskosten: CHF 145.-/ Stöcke werden zur Verfügung gestellt

Ort: 8400 Winterthur
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Stockkampf 2019 – Wenn die Stöcke Beine machen

Die Bewegungen der Arme und Stöcke beim Stockkampf sind beeindruckend. Zusätzliche Dynamik bringt der passende Einsatz der Beine.

Denn erst die fliessende Verbindung der Arm- und Beinbewegungen lässt Deine Stöcke so richtig tanzen.

Kurstermine: 29.3. / 5.4. / 12.4. / 26.4. / 3.5. / 10.5. / 17.5.2019
Gruppe 1 von 17.00 – 18.00 Uhr
Gruppe 2 von 18.10 – 19.10 Uhr
Kurskosten: CHF 250.-/ Stöcke werden zur Verfügung gestellt
Ort: 8400 Winterthur
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Konzentrative Bewegungstherapie – Wie geht das?

Ein Workshop für alle, die es genauer wissen wollen.

Workshoptermin: Samstag, 12. Januar 2019 von 11.00 – 13.00 Uhr
Ort: 8400 Winterthur
Teilnahmekosten: CHF 40.–
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Escrima Stockkampftraining – Wie geht das?

Darauf gibt es genau eine Antwort: Ausprobieren!

Workshoptermin: Samstag, 9. Februar 2019 von 11.00 – 13.00 Uhr
Ort: 8400 Winterthur
Teilnahmekosten: CHF 40.–
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Information

Über mich

Über meine Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise trägt die Handschrift meiner persönlichen Interessen, sowie meiner Lebens- und Arbeitserfahrungen. In ihr spiegelt sich, was ich mir in Aus- und Weiterbildungen angeeignet habe.
Ich bin Mensch, Lehrerin und Therapeutin. Meine Arbeit beinhaltet leibtherapeutische und sportpädagogische Elemente. Hinzu kommen rhythmisch-musikalische Improvisationen.
Mein Motto lautet „ERLEBEN-ERFAHREN-BEGREIFEN“ und lehnt sich an die handlungsorientierten Ansätze der reformpädagogischen Bewegung an. Ob in der Bildung oder der Therapie, ich bin davon überzeugt, dass leibliche Aspekte und erfolgreiche Lern- und Entwicklungsprozesse zusammen gehören.

Meine Vision

Mit meiner Arbeit biete ich Menschen Impulse für die Gestaltung eines sich entfaltenden Lebensweges – für sich selbst und in Beziehung zu anderen.

Stationen meiner beruflichen Tätigkeit

Seit 2007 eigene KBT-Seminare, Kurse, Weiterbildungsangebote
20 Jahre Sport- und Bewegungstherapeutin in Klinken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Seit 1996 Dozentinnentätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung (Eidgenössische Hochschule für Sport, Magglingen, Hochschule für Heilpädagogik, Zürich, Pädagogische Hochschule, Kreuzlingen)

Aus- und Weiterbildung

2013 Zertifikat Musiktherapie Basic, Zukunftswerkstatt therapie kreativ
2008 Fachtitel „Europäisches Zertifikat für Psychotherapie“ (ECP)
2006 Zertifikat Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) beim Deutschen Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (DAKBT)
1993-95 Postgraduiertenstudiengang im Rahmen des ERASMUS Programmes an der Freien Universität Berlin, ETH Zürich und der Eidgenössischen Sportschule Magglingen Abschluss: European Master Degree Adapted Physical Activity (EMDAPA)
1988-93 Studium der Sportwissenschaft und Rehabilitationspädagogik an der Humboldt-Universität Berlin zur Diplomlehrerin für Sport und Rehabilitationssport
1988 Matura
Konzentrative Bewegungstherapie

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine Methode, die vielfältig eingesetzt wird. Ursprünglich wurde KBT zur körperorientierten therapeutischen Behandlung entwickelt. Als praxisnahe Lernform in der Bildung, Prävention und Gesundheitsförderung, sowie zur Beratung und Supervision gewinnt sie zunehmend an Bedeutung.
Ihr Vorteil: sie lässt viel Spielraum für die individuellen Besonderheiten jedes einzelnen Menschen. Dank langjähriger sorgfältiger wissenschaftlicher Begleitung, ist die Wirksamkeitsforschung für die KBT auf dem neuesten Stand.
KBT wird in Gruppen und im Einzelsetting durchgeführt.

Woher kommt KBT?

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) gibt es seit fast 60 Jahren. Ausgangspunkt war die Körperarbeit von Elsa Gindler im Berlin der 1920er Jahre. Gindlers Aufforderung „ erfahrbereit zu werden“, sich mit voller Präsenz einer Tätigkeit zu widmen, war mit ausschlaggebend für den Namen „Konzentrative Bewegungstherapie“ (KBT). Der Münchner Arzt und Psychoanalytiker Prof. Helmuth Stolze gab 1958 der Methode ihren Namen.
Weiterführende Informationen zur KBT-Entstehungsgeschichte, Forschungsergebnissen und zur KBT-Ausbildung sind zu finden unter www.dakbt.de oder auf der Homepage des Schweizerischen Arbeitskreises für Konzentrative Bewegungstherapie, www.chkbt.ch.

Wie wird KBT durchgeführt?

KBT beinhaltet Angebote zur Körperwahrnehmung mittels alltäglicher Bewegungen wie Gehen im Raum, Liegen auf dem Boden oder Tragen eines Gegenstandes. Auch wenn Bälle, Stäbe, Seile und Sandsäckchen zum Einsatz kommen, hat die KBT nichts mit Kraft- oder Ausdauertraining zu tun. Die Themen in der KBT heissen Kraft spüren und ausrichten, den eigenen Standpunkt erfahren, Rückhalt erleben, Führen und Folgen, Geben und Nehmen, Aggression und Hemmung.
In der KBT wird neben der Körperwahrnehmung auch gesprochen und über das Erlebte reflektiert. So können die Erfahrungen auf der Körperebene in einen Zusammenhang gebracht werden zu Alltagsproblemen, die gelöst werden wollen oder Lebensthemen, die eine vertiefte Auseinandersetzung erfordern.

Was bewirkt konzentratives Bewegen und Wahrnehmen?

  • Die psychische und physische Selbstregulation wird unterstützt
  • Der Zusammenhang von körperlichen und seelischem Wohlbefinden wird verdeutlicht
  • Das Körperbewusstsein wird gestärkt und kann einfach in die Alltagsgestaltung integriert werden
  • Das Verständnis für sich selbst in seiner ganzen Vielfalt, wird unterstützt

Was mir an der KBT gefällt?

Die KBT ist eine Therapiemethode, die einen heilsamen Umgang mit sich selbst anregt. Sie lässt immer wieder erfahren, dass Veränderungs- und Entwicklungsprozesse Zeit benötigen. Damit ist sie ein Gegenpol in unserer tempoverliebten Zeit. KBT ist gleichzeitig auch eine Form des Lernens, die das konkrete Erleben durch Bewegen und Wahrnehmen zum Lerngegenstand macht.

Stockkampf

Stockkampf, wie ich ihn in der bewegungstherapeutischen Arbeit verwende, zählt zu den Kampfkünsten. Ausgewählte Aspekte des Kämpfens (Miteinander-Gegeneinander, Angreifen-Verteidigen, Führen-Folgen) werden als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung genutzt. Nach vereinbarten Regeln werden wechselseitig Angriffs- und Verteidigungsaktionen ausgeführt. Ich arbeite überwiegend auf der Grundlage von Escrima, einer philippinischen Stockkampftechnik. Der Einsatz von Musik unterstützt den Bewegungsfluss und die Freude an der Bewegung.

Stockkampf als Kampfkunst

Kampfkünste verstehen sich als Weg zur körperlichen und geistigen Reife. Sie vermitteln Werte, die auf ein Miteinander in der Gemeinschaft abzielen. Sie bieten ein reichhaltiges Erfahrungsfeld für bewegungsorientiertes Lernen. Zentraler Lerninhalt ist die Schulung der Anpassungsfähigkeit. Damit ist die Fähigkeit gemeint, angemessen auf das eigene Befinden, auf das Handeln des Gegenübers und die jeweiligen Umstände reagieren zu können.

Wie führt man Stockkampf aus?

Für Stockkampf werden pro Teilnehmer zwei Stöcke mit einer Länge von ca. 60 cm benötigt. Nach vereinbarten Regeln führen die Trainingspartner Bewegungsfolgen aus. Diese können einfach oder komplex sein, langsam oder schnell erfolgen. Eine geeignete Musikauswahl unterstützt die Qualität des Bewegungsablaufes.

Was bewirkt Stockkampf?

Auf der leiblichen Ebene fördert Stockkampf die Wahrnehmungsfähigkeit. Es zeigen sich Auswirkungen in der Steuerung der Körperspannung und der Standfestigkeit. Teilnehmende berichten häufig von einer verbesserten Stimmung nach dem Training. Sie erleben sich vitaler und kontaktfreudiger. Die eigene Kraft in ihrer Wirksamkeit zu erleben nährt das Kompetenzgefühl und ermöglicht, sich besser durchsetzen zu können.
Das Üben in einer Gruppe eröffnet die Chance, sich selbst im Kontakt mit verschiedenen Trainingspartnerinnen und Trainingspartnern und deren unterschiedlichen Eigenarten in Krafteinsatz, Nähe-Distanz-Verhalten oder dem Umgang mit Fehlern zu erleben und auseinander zu setzen. Die eher „Vorsichtigen“ können von den „Draufgängerinnen“ lernen, mutiger zu werden, z.B. beim Thema Abgrenzung. Und umgekehrt können die „Schnellhandler“ erfahren und üben, dass das Innehalten und den Überblick bewahren auch in hektischen Zeiten möglich ist.

Warum ich Stockkampf gerne in meiner bewegungstherapeutischen Arbeit einsetze?

Mir gefällt beim Stockkampf die klare Form der Bewegung. Das gemeinsame Üben mit den Stöcken bietet die Gelegenheit für direkte, kraftvolle Interaktionen. Es lässt Lebendigkeit erleben. So entsteht ein guter Boden für neue Erfahrungen mit sich selbst und anderen.

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